REGIONALVERBAND JURA

Demenzbetreuung

Aktiv leben – trotz Demenz

Mit zunehmendem Alter erkranken immer mehr Menschen an Demenz und damit verändert sich auch das Beziehungsgefüge zwischen dem an Demenz erkrankten Menschen und seinem unmittelbaren Umfeld. Der Demenzerkrankte verlernt allmählich, was er in seinem Leben gelernt hat.

Unsere Mitarbeiterinnen kümmern sich liebevoll um Ihre Angehörigen. © M. Wohlrab

Dabei gibt es unterschiedliche Phasen, beginnend mit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der damit voranschreitenden Unfähigkeit, neue Informationen aufzunehmen und zu speichern.
Im weiteren Verlauf der demenziellen Entwicklung lässt auch das Langzeitgedächtnis nach. Datum und Uhrzeit werden durcheinandergebracht, dadurch kommt es häufig zu einem gestörten Tag-Nacht-Rhythmus. Hinzu kommt eine wachsende Orientierungslosigkeit. Spätestens in diesem Stadium sind die Betroffenen immer mehr auf Hilfe anderer angewiesen.
In Fällen schwerer Demenz gehen die Sprachfähigkeit und die Kontrolle über Körperfunktionen verloren. Oftmals werden Angehörige nicht mehr erkannt.
Spätestens jetzt ist der Demenzkranke auf vollständige Hilfe angewiesen. Diese Aufgaben übernehmen meist  Angehörige, die dabei häufig  rund um die Uhr gefordert sind und keine Zeit mehr für sich selbst haben. Hier können Fachkräfte des ASB Jura für stundenweise Entlastung sorgen. Wir betreuen den Demenzerkrankten und gehen individuell auf dessen Situation ein. Je nach den verbliebenen Fähigkeiten begleiten wir bei Spaziergängen und helfen bei der Bewältigung von alltäglichen Aufgaben. Ziel ist es, den Erkrankten zur aktiven  Teilnahme am Alltag zu motivieren. Gleichzeitig entlasten wir die Angehörigen, die für sich eine kurze Auszeit benötigen. Und wenn es auch nur der Frisörbesuch ist.